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Die drei Wirkungsebenen von Stress

Das kleine Wörtchen Stress nutzt wohl jeder einmal in der Woche oder sogar täglich um seinen Zustand zu beschreiben. Aber wie äußert sich Stress überhaupt und was macht er mit uns?


Im DKV Report 2021 wird klar nur 30-40 % aller Deutschen geben an einen gesunden Umgang mit Stress zu praktizieren. Was ist aber mit den Anderen 60-70% wie äußert sich Stress in der Bevölkerung?


1) physische Ebene

Zu den physischen Symptomen von Stress zählen Rücken- sowie Kopfschmerzen sowie Verdauungsbeschwerden. Stress kann zu erhöhter Infektionsanfälligkeit führen. Hier kennen viele das Beispiel, dass z.B.: Sportler auf einen wichtigen Wettkampf hintrainieren oder du vielleicht auf deinen Urlaub hinfieberst und dann am entscheidenden Tag krank wirst. Hier ist oft das Stresslevel vor einem Urlaub oder vor dem Wettkampf so enorm hoch, dass der Körper und das Immunsystem einfach schlapp machen. Langfristige und schwerwiegende Auswirkungen von Stress sind Herz-Kreislaufbeschwerden durch einen immer erhöhten Puls, Bluthochdruck durch Fehlernährung aufgrund von Stress oder auch Diabetes. Langfristig können allerdings auch Verdauungsbeschwerden sowie Rücken- und Kopfschmerzen chronisch werden. Hier lohnt sich mal einen Blick über den Tellerrand des Orthopäden oder Hausarzt hinaus in deinen eigenen Kopf und deine eigenen Gedanken zu tätigen...


Wichtig: Ich möchte NIEMANDEN beeinflussen und mich auch nicht dafür aussprechen, dass alle Symptome oder Krankheiten stressbedingt sind! Ärztlicher Rat und eine ordnungsgemäße Anamnese ist unumgänglich!



2.) Verhaltensebene

Sind wir gestresst suchen wir Ablenkung und Entspannung oft nicht in uns selbst sondern in Dingen, die wir uns zuführen. Egal ob es sich um Alkohol, Zucker, Zigaretten oder Medikamentenmissbrauch handelt. Förderlich für den Stress ist dies nicht. Denn das erhöhte Sucht und Risikoverhalten senkt den Stress meist nur für einen kurzen Zeitraum (wenn überhaupt) und so beginnt die Spirale von Einschlafproblemen, Alkoholkonsum und Medikamentenmissbrauch immer wieder von vorne und ein heraustreten aus dieser wird mit voranschreitender Zeit immer schwieriger.


Auf der Verhaltensebene muss ebenso über Leistungsbeeinträchtigungen, Konzentrationsproblemen sowie sozialen Konflikten und einer allgemeinen Trägheit gesprochen werden.


3.) psychische Ebene

Stress wirkt sich nicht nur körperlich aus sondern auch auf deine Psyche. Wer unter Dauerstress steht und keinen Mechanismus mehr findet die Gedankenspirale Nachts zum Einschlafen abzustellen leidet meist unter Schlafstörungen. Stressgedanken können ebenso Zukunftssorgen sein, wie Sie wohl dieses Jahr oder seit der Pandemie bei vielen groß geworden sind. Dieses ständige Sorgen um die Zukunft in Verbundenheit mit Ängsten um die Liebsten führt zu vermehrten Angststörungen.


Wenn das Problem so groß, unlösbar erscheint und wir denken wir haben keine Ressourcen mehr um die Überforderung (mit welchen Thematiken auch immer) zu bewältigen steigt auch die Möglichkeit an einer Depression oder gar einem Burn- oder Boreout zu erkranken.



Aber wie kommen wir nun zu einem gesunden Umgang mit Stress?


Auf dem Papier ist es eigentlich ganz einfach und jeder weiß es.

Wir sind durch Zeitmanagementseminare, Entspannungstrainings oder den neuen Yogakurs, den wir nach Feierabend noch schnell reinquetschen sowie neue Tools zur Planung, der digitalen Onlinewelt und unserer Selbstoptimierung doch bestens mit Informationen, Wissen und Tatendrang zur Stressbewältigung ausgestattet?


Theoretisch ja aber wir vergessen dabei, dass wir Menschen sind und keine Maschinen. Wir müssen lernen uns selbst zu entspannen, uns selbst zu spüren, in uns hinein zu horchen, aufmerksam mit uns Selbst zu sein und achtsam mit uns umzugehen. Vielleicht neue Routinen schaffen, öfter einmal "NEIN" sagen obwohl ein "Ja" besser ankommen würde und vor allem uns selbst in einer positiven egoistischen Art und Weise als wichtigste Person in unserem eigenen Leben zu sehen. Denn du kannst nur Menschen um dich herum glücklich machen, wenn du selbst ausgeglichen, entspannt und glücklich bist.


Wenn du mehr zum Thema gesunde Stressbewältigung erfahren möchtest und 2023 am ersten offiziellen Wandercamp mit dem Thema gesunder Stressbewältigung teilnehmen magst melde dich gern im Newsletter auf der ersten Seite an und du bleibst up to date.


Bis dahin. Ich wünsche dir einen wundervoll, stressfreien und entspannten Sonntag.


*Atme ein - Atme aus*

Deine Marie


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